Der seriöse Umfrage Thread

Naja, wenn man sich theoretische Informatik anschaut macht dass schon sinn.
Den praktischen Teil würde ich aber auch eher bei den technische Wissenschaften sehen. Vielleicht meinten sie dass ja auch mit „Informationstechnik“

immer diese Weißen in einer Schneelandschaft…

Da passt MINT als zusammenfassender Begriff eigentlich besser, Informatik ist keine Naturwissenschaft.

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Um eine andere Quelle heranzuziehen hab ich grad mal mein Abitur - allgemeine Hochschulreife 2015 in NRW - befragt.

Da heißt das Aufgabenfeld von dem wir am ehesten reden gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld und darunter fielen für mich Erdkunde, Geschichte und Sozialiwissenschaften. Literatur und Sprachen fielen unter das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld; Religion und Sport sind losgelöst von den Aufgabenfeldern.
Das dritte ist das naturwissenschaftliche Aufgabenfeld, die ersten beiden könnte man also unter geisteswissenschaftlich zusammenfassen.

An für sich umfasst Geisteswissensschaft für mich alles was sich mit dem (Geist des) Menschen an Stelle der Natur befasst, um Natur- von Geisteswissenschaften zu trennen.
Also auch Psyschologie und Philosophie wie von @Sankai angesprochen und Kultur sowie Politik, alles Soziale eben. Ich würde beispielsweise garnicht auf die Idee kommen Kulturwissenschaft als Oberbegriff zu verwenden, sondern genauso wie du es getan hast Geisteswissenschaften - und die sind extrem weitläufig. Ist natürlich nichts allgemeingültiges und wie du schon sagtest im Endeffekt Wortklauberei.

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Aber was ist denn für dich „Kultur“?
Für mich ist Kultur eben genau Sprache, Musik, Religion, und so weiter.

Wenn man schon so kleinlich unterteilt, wäre Kultur für mich eher die Essenz die hinter alldem steckt.

Also warum haben die so gebaut, gesprochen, gelebt, gedacht, gefühlt?
Wie sieht/sah das in seiner rohen Form aus?
Worauf beruhen das Welt-/Tugendverständnis und Traditionen, inwiefern haben die sich warum verändert?

Wenn das Sinn macht :sweat_smile:

Generell zählen Sprache, Musik, Religion, etc. wie du sagtest, für mich zur Kultur.

Gefällt mir. :supa: Bisschen grenzwertig, wenn Linguisten dann akustische Messungen machen und die von Computern auswerten lassen, aber das is 'ne verkraftbare Unschärfe.

Pole, er hat das Bild geklaut! :eddyclown:

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Meiner Meinung nach dürfte „Rechtswissenschaften“ (also Jura bzw. alles was sich mit Recht befasst) eine Geisteswissenschaft sein.

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Sozialwissenschaften

Gesellschaftswissenschaften (Politik, Geographie - nicht mit Erdkunde zu verwechseln), Ethik, Philosophie,… da gibt es noch soooo viele.

wo ist der Unterschied zwischen Geographie und Erdkunde?

Was willst du mir damit sagen? Vielleicht hast du auch nur die darauf folgenden Post übersprungen.
Aber noch mal kurz: Sozialwissenschaften gehören nicht zu den Geisteswissenschaften.

Theoretisch, Praktisch schon, aber ja der begriff ist schwammig

Unter Erdkunde fällt in der Schule zumeist die veraltete Definition der Geographie. Die sogenannte Länderkunde. Das verstehen die meisten Leute, wenn sie von Erdkunde sprechen:

Definition Länderkunde:
Länderkunde ist ein allgemeiner Begriff, der die Auseinandersetzung mit einzelnen Staaten beschreibt. Länderkunde ist oft ein Bestandteil des Erdkundeunterrichts, indem bestimmte Orte oder Gegenden gefunden und/oder bezeichnet werden müssen. Dieses Vorgehen ist zwar ein wichtiger Bestandteil der Allgemeinbildung, hat jedoch mit der komplexen Wissenschaft der Geographie wenig bis gar nichts zu tun.
Die klassische Länderkunde, die Lehre von den Ländern und Staaten, wurde lange als Zielsetzung und Krone der Geographie gesehen, da sie physisch-geographische und kulturgeographische Erscheinungen gleichermaßen berücksichtigt. Die Forderung, geographische Forschung solle in ihrer Vollendung länderkundliche Forschung sein, wurde in den 1920er-Jahren erhoben; Geographie – verstanden als Länderkunde – solle Landschaft als Ganzheit begreifen, die Erde als einen Organismus ansehen, nicht Seins-, sondern Sinnzusammenhänge durch phänomenologische Wesensschau entdecken. Nachdem Studenten auf dem Kieler Geographentag (1969) die Abschaffung der Länder- und auch der Landeskunde sowie der Regionalen Geographie überhaupt u.a. deswegen forderten, weil sie als Inbegriffe der Geographie über keine Problemstellungen verfügen, wird die Bedeutung der Länderkunde in der deutschen Geographie seit den 1970er-Jahren z.T. heftig diskutiert. Neben dem deskriptiven und idiographischen Ansatz wird auch das chorologische Vorgehen der klassischen Länderkunde nach dem so genannten länderkundlichen Schema kritisiert. Als Reaktion auf den seit den 1970er-Jahren einsetzenden Paradigmenwechsel in den Sozialwissenschaften weisen moderne (problemorientierte) Länderkunden heute weit reichende Überschneidungen mit der New Regional Geography auf, der eine problembezogene und systemanalytische Betrachtung zugrunde liegt.

Definition Geographie

Geographie ist eine komplexe Wissenschaft die sich mit der Beschaffenheit der Erde auseinander setzt. Je nach Ausrichtung ist die Geographie eine Naturwissenschaft (physische Geographie) oder eine Gesellschaftswissenschaft (Humangeographie).
Sie ist eine der klassischen Erdwissenschaften, die sich mit der dreidimensionalen Struktur und Entwicklung der Landschaftshülle der Erde beschäftigt. Wichtig ist dabei die integrative Betrachtungsweise der Landschaft als ein von physischen, biotischen und anthropogenen Sachverhalten geprägter Wirkungskomplex (Mensch-Umwelt-System).

Dos physische Geographie ist übrigens eine deutsche Besonderheit. International fällt dieser Teil in die Geologie. Die Humangeographie beschäftigt sich kurz gesagt mit der Wechselwirkung von Mensch und Raum.

So, viel Text. ich hoffe, du bist schlauer. :wink:

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ja ok, aber in vielen Bundesländern heißt das doch trotzdem noch Erdkunde, oder nicht?
Also ich habe auch Geographie unterrichtet bekommen, aber gerade aus den alten Bundesländern höre ich oft von „Erdkunde-Unterricht“
also jetzt mal abseits von Definition sondern von der gänigen Praxis in Schulen

https://www.pediaphon.org/~bischoff/radiopedia/sprich.html

Würde ich an der Stelle empfehlen.

:grin:

Ja, die Lehrpläne passen sich natürlich an. Es kommt aber vor allem darauf an, was für eine Lehrkraft man hat. Zu meiner Schulzeit hatte ich Lehrer, die die „moderne“ Geographie unterrichtet haben, als auch solche, die nur Länderkunde unterrichtet haben. Gerade ältere Lehrer tendieren eher zur Länderkunde, da sie es so im Studium noch kennen gelernt haben (gibt natürlich auch Ausnahmen).
Aber niemand würde z.B. auch die Wissensvermittlung der deutschen Bundesländer, deren Landeshauptstädte wie auch das ganze nochmal für die europäischen Staaten aus den Lehrplan streichen. Wissenschaftlich gesehen, hat dieses Wissen natürlich keinen Mehrwert.

Da ich grad die Google I/O schaue.

Benutzt ihr Sprachassistenten (Alexa, Ok Google, Siri):

  • Ja, ich versuche so viel wie möglich damit zu erledigen.
  • Ja, ich habe viele Tätigkeiten die ich mittels Sprachkommando erledige.
  • Ja, aber es sind nur wenige Kommandos die ich ausführe.
  • Ich probiere es immer mal wieder aus, es ist aber noch nicht im Alltag angekommen.
  • Nein, die Möglichkeiten sind mir noch zu gering bzw. es funktioniert einfach noch nicht richtig.
  • Nein, ich finde es albern mit Computern zu reden.
  • Nein, ich möchte nicht ausspioniert werden.
0 Teilnehmer

eigentlich irgendwas zwischen albern und die Funktionen sind nicht passend. bzw wenn es nützlicher wäre, wärs für mich auch automatisch weniger albern.

Und ein kleinwenig auch das Ausspionieren:
Wer mich ausspionieren will schafft das auch allein aufgrund der anwesenheit der technologie, ob ich sie nutze oder nicht und ich hab ein Smartphone, aber ich pack mir jetzt nicht noch mehr Abhörgeräte ins Haus.

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